»Wendezeit«

Dreht sich die Welt gerade schneller?

Der Juli ist da, und in meiner Wahrnehmung dreht sich die Welt immer schneller. Geht es dir ähnlich?

Irgendwie überrascht mich das wenig, denn ich habe schon öfter gehört, dass wir uns in einem Wandel befinden. Alles ist Energie und hat seine eigene Schwingungsfrequenz. So glaube ich, dass es auch bei uns Menschen ist. Wenn sich diese erhöht, kann ich mir vorstellen, dass sich auch unsere innere Uhr verändert. Vielleicht hat ein Tag mittlerweile viel weniger Stunden?

Wie auch immer, irgendwann wird die Wissenschaft es schon herausfinden.

Zwischen den Dimensionen

Man spricht auch von einem Wechsel von der dritten in die fünfte Dimension. Ich finde es eher eingrenzend, in Kategorien zu sprechen. Vielleicht hüpfen wir eh schon zwischen den Dimensionen hin- und her, wenn auch unbewusst.

Spannend wird es, wenn sich in diesem Bewusstseinswandel ganz natürlich weitere Dimensionen öffnen, in denen wir uns neu erfahren. Damit ist auch gemeint, dass wir uns an unsere spirituelle Natur erinnern. Dass wir uns auf Sinnhaftigkeit und Verbindung zurückbesinnen.

Wie denkst du darüber und was fühlst du dabei?

Der 26.000-Jahre-Zyklus

In diesem Bewusstseinswandel wird in einigen Quellen auch der 26.000-Jahres-Zyklus der sogenannten Präzession der Äquinoktien erwähnt. Es gibt wissenschaftliche, astronomische, astrologische, kulturelle und kalendarische Bedeutungen.

Mich hat auch eine spirituelle Deutung fasziniert, die auf Kryon, gechannelt von Lee Carroll, zurückgeht: Seit 1994 befinden wir uns in einem 36-Jahre-Fenster, in dem die Menschheit zu einem erweiterten Bewusstsein finden kann — und damit auch zu einer ganz anderen Bewusstseinshaltung und Schwingung. Dieser Zyklus dauert bis ca. 2030 an.

Demnach befinden wir uns mitten in den letzten Jahren einer sehr interessanten Phase. Mit 2026 haben die letzten fünf Jahre begonnen — vielleicht ein kleiner Meilenstein, vor allem was die individuelle Bewusstseinshaltung der Menschheit anbelangt.

Loslassen und Dankbarkeit

Auch wenn sich vieles auf der Erde fast überschlägt und es weiterhin nach Chaos anmutet, dürfen wir auch die schönen Seiten im Auge behalten. Bei mir war auch so einiges los die letzten Monate, und gleichzeitig bin ich täglich für so vieles dankbar. Veränderungen lösen in mir Abschied aus, und der kann einige Tränen fließen lassen. Auch wenn es bejahende Tränen sind, sind es dennoch Prozesse des Loslassens.

Das Nervenkostüm erneuern

Bei all dem Trubel da draußen achte ich darauf, immer wieder in die Ruhe zu gehen — was mein Nervenkostüm dazu bringt, endlich die alten, verstaubten Dauerstressklamotten abzulegen. Dieses ständige Sich-Gedanken-Machen, sich sorgen, im Außen an den Nachrichten kleben — und sich damit immer weiter von sich selbst entfernen.

Ich bin guter Dinge, dass ich vieles davon noch in diesem Leben entsorge.

Wie beruhigst du dein Nervensystem?

Die Vermittlerrolle im Juli

Im Juli ist es ein Akt der Selbstfürsorge, dich deinen eigenen inneren Qualitäten und Werten hinzuwenden. Dich an den vielen kleinen Dingen erfreust, die du vor allem dann bemerkst, wenn du im Denken und Fühlen im Hier und Jetzt anwesend bist.

In überhitzten Situationen kannst du konstruktiv die Vermittlerrolle einnehmen. Oft reicht es auch energetisch, einfach durch dein optimistisches und ausgeglichenes Sein. 

Der Juli trägt folgendes Bild in sich: Stell dir vor, zwei Reiter begleiten die Monatsenergie von links und rechts — ein Prinz, klug und weitsichtig, und ein Baron, strahlend und großzügig.  Jeder reitet sein eigenes, gleichermaßen dynamisches Pferd. Beide wollen führen. Ein ähnliches Verlangen nach Freiheit eint sie. Doch ein jeder hat seine eigene Vorstellung davon. Das kann Spannung erzeugen. In der Mitte thront die Königin — still, ausgleichend, mit sicherem Schritt über steinigen Grund. Sie empfängt, was der Prinz ihr schenkt, verwandelt es in Wachstum, bevor sie es weiter an den Baron gibt, der nun seinen Geist nähren kann. Dabei bewahrt sie ihre eigene Essenz.

Eine spannungsreiche Begegnung kann durch eine achtsame, vermittelnde Kraft aufgelöst werden.

Deine innere Weisheitsquelle

Gegenwind kann zu einem Rückenwind werden, wenn du die Welle des Vertrauens reitest, die dich mit deiner inneren Weisheitsquelle verbindet. Ich nenne sie »die innere Kaiserin«.
Diese Verbindung zeigt sich gerne auch körperlich.

Vielleicht spürst du sie diesen Monat besonders in deinem Herzraum. Dein Herz schlägt ununterbrochen, leise und beständig — ein sanftes Klopfen, das bleibt, selbst wenn draußen Sturm herrscht. Genau diese Qualität schenkt dir im Juli Frieden.

Die Schatzkammer in dir

Sie stärkt deine eigene Herzens-Visionskraft — und damit die Art von Realität, die du erschaffst. In dir befinden sich Reichtümer, und die kannst du im Juli für dich voller Freude entdecken

Auch das trägt der Monat in sich: ein Schatzspeicher, der sich in diesen Wochen sanft zu öffnen beginnt. Im Licht der Selbstliebe.

Ich wünsche dir einen freudvollen Sommer, in dem du immer gut geerdet bleibst.   

Von Herzen
Nadja



Schreibe einen Kommentar